Kurz vor Weihnachten erkundeten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a der St.-Wolfgang-Mittelschule ihren Stadtteil Kumpfmühl. Dabei fiel ihnen an verschiedenen Orten der Zeitraum 1939 – 1945 auf.
Was geschah damals? Wie war das? Wo finden wir weitere Informationen? und und und ….
Unterstützt von ihren Lehrerinnen Christina Heumann und Beate Strohmeier, wurden Zeitdokumente unter die Lupe genommen. Alte Fotos, Baupläne der Schule sowie Schülerakten aus dieser Zeit und Zeitzeugenberichte lieferten Informationen. Vor 80 Jahren endete eine schreckliche Zeit: Das Regime des Dritten Reiches war besiegt. Mit dem Kriegsende bekamen Frieden und Demokratie eine Chance. Es wurden Lebenssituationen während der Zeit der Nationalsozialisten mit heute verglichen. Betroffen stellten die Kinder fest, dass die Freiheit, die wir heute genießen, sehr wertvoll ist und wir gut auf sie aufpassen müssen.
Die Spurensuche wurde dokumentiert und beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Rahmen eines Wettbewerbes eingereicht.
Den Sonderpreis „Spurensuche – 80 Jahre Kriegsende“ verlieh Dr. Dario Vidojković, Bezirksgeschäftsführer Opf/Ndb Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Er sprach den Schülerinnen und Schüler seine Anerkennung für ihr Werk aus und ermunterte zur Fortsetzung.
Einen Dank erhielten auch Dr. Rainer Girg, Vorsitzender des Kulturvereins Kumpfmühl, Frau Susanne Feichtmayer-Arnold, Stolperstein-Initiative, Frau Luise Gutmann, Solperstein-Initiative, Martin Rosner, für die Genehmigung zur Veröffentlichung der Fotos aus der Serie „Kumpfmühl nah dran“, der Stadt Regensburg die die Fotos „Kumpfmühl im Dritten Reich“ zur Veröffentlichung bereitgestellte, der Schulleitung der St.-Wolfgang-Mittelschule für die Erlaubnis zum Stöbern im Archiv der Schule sowie den Zeitzeuginnen Frau Lell und Frau Zollner.
Der Schulchor unter Leitung von Paulina Schima umrahmte den Festakt, durch den der stellvertretende Schulleiter Andreas Schwarz führte.
Bericht: Frau Strohmeier
